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Laufen in der Schwangerschaft und danach: Was Läuferinnen wissen müssen

Kannst du während der Schwangerschaft laufen, und wie kehrst du nach der Geburt zum Laufen zurück? Anya spricht mit Hannah und Em von Twice The Health über das Laufen in der Schwangerschaft und die Erholung nach der Geburt.

Verfasst von Anya | Runna Athlete

Kannst du während der Schwangerschaft laufen? Solltest du? Und wie sieht es eigentlich aus, nach der Geburt eines Kindes wieder mit dem Laufen anzufangen? In dieser Sonderfolge des Runna Podcasts zum Internationalen Frauentag spricht Anya mit Hannah und Em von Twice The Health – Läuferinnen, Trainingspartnerinnen und Gründerinnen der Twice The Health Community.

Zum Zeitpunkt der Aufnahme war Em schwanger und passte ihr Training noch an, während Hannah fast ein Jahr nach der Geburt war und ihren Weg zurück zum Wettkampflaufen fand. Em bringt außerdem ihre Perspektive als ausgebildete Ernährungsberaterin ein und erklärt, wie Ernährung und Flüssigkeitszufuhr Läuferinnen während der Schwangerschaft und darüber hinaus unterstützen können.

Gemeinsam sprechen sie offen darüber, wie man das Training anpasst, mit Erwartungen umgeht und die Mutterschaft mit der Leistung in Einklang bringt.

Was deutlich wird: Es gibt keine einzige „richtige" Art, das Laufen während der Schwangerschaft oder nach der Geburt anzugehen. Manche Läufer:innen bewegen sich weiterhin mühelos. Andere brauchen Wochen oder Monate Pause vom Training. Die meisten liegen irgendwo dazwischen.

Schau dir die ganze Folge an oder hör sie dir an, um das vollständige Gespräch zu hören.

Wenn Du nach der Geburt eines Babys darüber nachdenkst, wieder mit dem Laufen anzufangen, ist Runnas postnataler Trainingsplan darauf ausgelegt, Dir zu helfen, sicher und selbstbewusst wieder einzusteigen.

Worum es in dieser Episode geht

  • Was sich wirklich verändert, wenn du während der Schwangerschaft weiterläufst

  • Wie Müdigkeit, Übelkeit und körperliche Veränderungen das Training beeinflussen können

  • Die Rolle von Ernährung und Flüssigkeitszufuhr während der Schwangerschaft und nach der Geburt

  • Warum die Rückkehr zum Laufen nach der Geburt für jede Läuferin anders aussieht

  • Der Druck, den viele Frauen spüren, nach einer Geburt schnell „wieder in Form zu kommen"

  • Wie Läufer:innen durch große Lebensveränderungen mit der Bewegung verbunden bleiben können

    Hör dir die Episode an, um die gelebten Erfahrungen hinter diesen Themen kennenzulernen.

Laufen ohne Erwartungen

Eines der interessantesten Themen in dieser Episode ist, wie schnell sich Erwartungen verschieben können, sobald eine Schwangerschaft beginnt. Viele Läufer:innen gehen davon aus, dass sie ihr Training genauso weiterführen werden – bis ihr Körper ihnen etwas anderes sagt.

Für Hannah blieb das Laufen ein fester Bestandteil der Schwangerschaft, auch wenn das Tempo langsamer wurde und das Training weniger strukturiert war. Sie lief weiterhin erhebliche Strecken im Vergleich zu ihrem üblichen Training und begleitete sogar Marathons als Tempomacherin in den frühen Phasen ihrer Schwangerschaft.

Für Em sah die Erfahrung völlig anders aus. Wochenlange Erschöpfung und Übelkeit bedeuteten, dass sie das Laufen pausieren und die Bewegung schrittweise wieder aufbauen musste, während sich ihr Körper anpasste. Der Kern der Sache ist nicht, dass eine Erfahrung besser ist als die andere. Schwangerschaft folgt selten einem vorhersehbaren Trainingsplan.

Die Realität der Rückkehr zum Laufen

Die Rückkehr zum Laufen nach der Geburt bringt eine ganz neue Reihe von Herausforderungen mit sich.

Die Genesungszeiten variieren je nach Schwangerschaft, Geburt und individueller Gesundheit stark – etwas, das Hannah am eigenen Leib erfahren hat, als sie mit Unterstützung einer Physiotherapeutin für Frauengesundheit schrittweise wieder mit dem Laufen begann.

Aber die größte Umstellung war nicht nur körperlicher Natur. Es war ein Lernprozess, Training, Erholung, Arbeit, Beziehungen und das Leben mit einem Neugeborenen in Einklang zu bringen. Die Zeit wird knapper. Der Schlaf wird unberechenbarer. Und manchmal wird es dir auf eine ganz andere Art bewusst, wie wertvoll es ist, einfach einen Lauf zu machen.

Eine neue Perspektive auf das Laufen

Eine der eindrucksvollsten Erkenntnisse in der Episode ist, wie die Mutterschaft deine Beziehung zum Laufen grundlegend verändern kann. Vor der Geburt eines Babys können Leistungsziele das Training dominieren. Danach kann sich die Perspektive ändern. Laufen wird wieder Zeit für dich – ein Moment der Freiheit in einem Leben, das plötzlich ganz anders aussieht.

Und manchmal führt diese Veränderung zu überraschenden Ergebnissen. Hannah kehrte sechs Monate nach der Geburt zum Wettkampf zurück und lief einen ihrer stärksten Marathons – nicht weil alles perfekt war, sondern weil sich der Druck verändert hatte.

Weniger Erwartungen, mehr Dankbarkeit und die Gewissheit, dass das Laufen noch da sein wird, auch wenn sich das Leben drum herum verändert.

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