Plyometrics (oder Plyos) sind super für Läufer, weil sie Kraft, Geschwindigkeit, Knochendichte, Gleichgewicht und Laufökonomie verbessern. Bei dieser Art von Training geht's um Sprünge und schnelle Bewegungen, bei denen die Muskeln in kurzer Zeit richtig viel Kraft machen.
Plyometrische Übungen nutzen unsere schnell zuckenden Muskelfasern und trainieren uns, diese schnell einzusetzen. Man könnte meinen, dass das nur für Sprinter wichtig ist, aber es ist auch für Langstreckenläufer entscheidend, weil wir dadurch länger mit weniger Sauerstoff schneller laufen können (Laufökonomie).
Wenn du noch keine Erfahrung mit Plyometrie hast, solltest du sie langsam in deinen Trainingsplan einbauen. Da es sich um ein sehr intensives Training handelt, solltest du zwischen deinem Lauftraining und dem plyometrischen Training mindestens 6 Stunden Pause machen. Das hängt mit dem Zeitpunkt deiner Knochenzyklen zusammen und verringert dein Verletzungsrisiko.
Bei Plyometrieübungen ist die richtige Technik echt wichtig. Dein Hauptziel ist es, den Boden nur leicht zu berühren und den Kontakt so kurz wie möglich zu halten – heb schnell wieder ab! Wenn deine Bewegung auf die Landung ausgerichtet ist (z. B. bei einem Boxsprung), dann konzentriere dich darauf, kontrolliert zu landen.
