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Die besten Tipps fürs Bergtraining

Willst du Bergtraining in dein Lauftraining einbauen? Entdecke die vielen Vorteile und wie du loslegen kannst.

Verfasst von Sierra

Hügeltraining kann zwar eine Herausforderung sein, ist aber eine der besten Methoden, um als Läufer Kraft, Leistung und Ausdauer aufzubauen. Egal, ob du eine neue persönliche Bestleistung anstrebst oder einfach nur effizienter laufen möchtest, das Einbauen von Steigungen kann dir helfen, zu Beginn deines Trainingsblocks eine solide Grundlage zu schaffen.

Auch wenn es nicht für jeden Läufer oder jedes Ziel unbedingt nötig ist, hat das Training am Berg Vorteile, die man mit Intervallen auf flacher Strecke nicht immer erreichen kann. Also, lies weiter und finde heraus, wie du loslegen kannst, wie du richtig bergauf läufst und warum dieses unterschätzte Trainingsgerät einen Platz in deinem Wochenplan verdient.

Vorteile des Bergtrainings

Wenn du Bergtraining in deinen Plan aufnimmst, hat das viele Vorteile für deine Leistung und Gesundheit:

  • Baut Kraft und Leistung auf: Besonders kurze, explosive Bergsprints. Stärkere Läufer sind oft widerstandsfähiger und weniger anfällig für Verletzungen.

  • Verbessert die Laufform: Bergauf laufen sorgt für eine bessere Haltung, Schrittfrequenz / Trittfrequenz und Schritteffizienz und macht dein Laufen insgesamt effizienter.

  • Hilft dir, schneller zu laufen: Stärkere Muskeln, eine bessere Form und mehr Kraft tragen alle zu einer höheren Geschwindigkeit bei.

  • Bereitet dich auf hügelige Rennen vor: Stärkt sowohl die körperliche als auch die mentale Selbstsicherheit auf unterschiedlichem Terrain.

  • Bringt Abwechslung in dein Trainings: Bricht die Monotonie und sorgt für neue Herausforderungen.

  • Geringere Belastung als Intervall: Bergauflaufen reduziert die Bodenreaktionskräfte und ist daher eine gelenkschonende Methode, um Geschwindigkeit und Kraft aufzubauen.

Wenn du aber auf flachem Gelände trainierst oder für ein flaches Rennen trainierst, kannst du viele dieser Vorteile trotzdem durch Intervalle mit Geschwindigkeit auf ebener Strecke erreichen. Hügeltraining ist gut, aber nicht unbedingt nötig.

Wie man mit dem Laufen in hügeligem Gelände anfängt

Wenn du noch keine Erfahrung mit Bergtrainings hast, fang langsam an. Steigere nach und nach sowohl die Intensität als auch die Anzahl der Wiederholungen, wenn du stärker wirst.

  • Mach dich richtig warm: Ein bisschen joggen und dann ein paar dynamische Dehnübungen bringen deinen Körper in Form und senken das Verletzungsrisiko.

  • Fang mit kurzen Steigungen an: Mach 20–30 Sekunden lang ein bisschen was bei einer mittleren Steigung und konzentrier dich dabei auf deine Haltung und die Anstrengung.

  • Nutze sowohl Steigungen als auch Gefälle: Das Einbauen von Gefälle-Läufen verbessert die exzentrische Kraft und Kontrolle – fang aber langsam an und steigere dich dann.

  • Mach nach dem „” ein bisschen Cool-down: Jogge ein bisschen und mach Dehnübungen, damit du dich besser erholst und weniger Muskelkater hast.

  • Das Laufband ist dein Freund: Keine Hügel in der Nähe? Nutze die Steigungsfunktion, um bergiges Gelände drinnen zu trainieren.

  • Trag die richtigen Schuhe: Trailschuhe mit guter Griffigkeit und Halt sind super für Outdoor-Hügelläufe.

Hill Rep – Schnelle Erfolge

Es gibt zwei gängige Möglichkeiten, Bergtraining in deinen Laufplan einzubauen:

  1. Hügelintervall: Spezielle Trainingseinheiten mit kurzen oder langen Wiederholungen bergauf und Erholungspausen beim Gehen/Joggen.

  2. Hügelige Routen: Bau einfach hügelige Routen in deine Dauerläufe oder langen Läufe ein, um nach und nach auf natürliche Weise Kraft aufzubauen.

Technik fürs Bergauflaufen

Schnürst du deine Schuhe, um ein paar Hügel zu laufen? Du solltest deine Form richtig hinbekommen. Probier diese Tipps aus, um deine Technik beim Bergauf-Laufen zu verbessern: running technique, deine Laufeffizienz zu steigern und Ermüdungserscheinungen zu vermeiden:

Bergauf-:

  • Mach deine Schritte kürzer, um den Rhythmus zu halten.

  • Lauf mit einer schnellen, leichten Schrittfrequenz in einer flotten Trittfrequenz.

  • Bleib mit deiner Wirbelsäule aufrecht – vermeide es, dich aus der Taille heraus zu beugen.

  • Schieb deine Hüften nach vorne und spann deine Gesäßmuskeln an.

  • Halte deine Schultern locker und deine Arme aktiv.

Downhill-:

  • Mach deine Schritte ein bisschen länger, aber behalt die Kontrolle.

  • Konzentrier dich darauf, sanft unter deinem Schwerpunkt zu landen.

  • Halt deine Brust aufrecht und mach keine zu großen Schritte.

Wann man Bergtraining machen sollte

Hügentraining ist besonders nützlich in der Anfangsphase eines Trainingsblocks, um die Grundkraft und Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Aber es ist auch nützlich für:

  • Läufer, die sich auf Trail-Rennen oder hügelige Strecken vorbereiten

  • Ultra-Distanz-Sportler, die ihre Muskelausdauer aufbauen

  • Läufer, die sich von einer Verletzung erholen und Krafttraining mit geringerer Belastung machen wollen

Wie oft solltest du bergauf laufen? Das kommt ganz auf dein Ziel an, aber schon eine Sitzung pro Woche kann echt spürbare Vorteile bringen.

Abschließende Gedanken

Egal, wie viel Erfahrung du hast oder was dein Laufziel ist, Bergtraining kann eine coole Ergänzung zu deinem Plan sein. Es macht dich stärker, gibt dir mehr Selbstvertrauen und bringt Abwechslung rein, sodass dein Training immer eine Herausforderung und lustig bleibt.

Egal, ob du deinen ersten 5-km-Lauf machst oder dich auf einen Ultra-Lauf in den Bergen vorbereitest: Wenn du lernst, wie man richtig bergauf läuft, kannst du deine Leistung und Ausdauer verbessern. Fang klein an, bleib dran, und du wirst im Nu Steigungen meistern und deine Ziele erreichen.

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