📣 Achtung! Dieser Leitfaden bezieht sich auf Nicht 100 % fit, eine neue Funktion, die wir schrittweise einführen. Wenn du noch keinen Zugang dazu hast, mach dir keine Sorgen – du wirst ihn in nur ein paar Wochen haben! 📣
Wenn man sich nicht gut fühlt, kann man sich als Läufer fragen, ob man weitermachen oder lieber eine Pause einlegen soll. Du sagst dir vielleicht: „Es ist nur eine Erkältung“, schnürst trotzdem deine Schuhe und fühlst dich schuldig, weil du eine Trainingseinheit ausfallen lässt. Jeder Läufer hat das schon mal erlebt.
Es gibt zwar keine allgemeingültige Antwort, aber es gibt eindeutige Anzeichen, die dir helfen können, zu entscheiden, was für deinen Körper am besten ist.
Ein wichtiger Hinweis von uns bei Runna: Diese Anleitung basiert auf bewährten Trainingsmethoden und allgemeinen Trainingsprinzipien. Das ist kein medizinischer Rat. Wenn du dir wegen deiner Symptome unsicher bist, eine Grunderkrankung hast oder dir Sorgen um deine Gesundheit machst, frag bitte einen Arzt um Rat.
Deinen Plan anpassen
Du kannst deinen Plan in Sekundenschnelle anpassen, um den Druck zu reduzieren und dich auf deine Erholung zu konzentrieren.
To do this, head to the Manage Plan section of your Runna app > Adapt Your Plan > Not Feeling 100% > Add Adjustment and follow the prompts. Wähle einen Anpassungszeitraum (3–14 Tage) und entscheide dich entweder dafür: das Laufen vollständig zu pausieren oder den Schwierigkeitsgrad deines Trainings zu reduzieren. Nach der Anpassungsphase führt dich die App mit einer Rückkehrphase schrittweise wieder in deinen Plan ein.
Du kannst deinen Tarif für „ “ bis zu 14 Tage lang anpassen. So kannst du die kleinen Wehwehchen in Ruhe auskurieren. Das ist kein Rückschritt. Es ist intelligentes Training.
Du kannst Folgendes auswählen:
Reduziere deinen Schwierigkeitsgrad
Nur leichte und lange Läufe beibehalten
Nur kurze, leichte Läufe machen
Schon eine Weile nicht gelaufen
Stell dir das wie ein Gespräch zwischen dir, deinem Körper und deinem Training vor. Es ist kein fester Zeitplan, den du unbedingt einhalten musst.
Wähle aus, wie du zum vollständigen Training zurückkehren möchtest
Sobald deine Eingewöhnungsphase vorbei ist, kannst du selbst entscheiden, mit welchem Tempo du wieder aufbauen willst:
Langsam: Eine sanfte Rückkehr mit einem besonders leichten Dauerlauf und reduzierter Belastung. Perfekt, wenn du dich nicht so gut fühlst oder dein Körper ein bisschen mehr Pflege braucht.
Ausgeglichen: Eine stetige Rückkehr zum vollen Training. Super, wenn du wegen Arbeit, Reisen oder allgemeiner Müdigkeit eine ruhigere Woche hattest.
Schnell: Schneller zurück zu deinem normalen Tarif. Perfekt für Situationen, in denen das Leben stressig wurde, aber deine Fitness und Energie sich trotzdem noch gut anfühlen. Nach der Anpassungsphase führt dich die App durch eine Rückkehrphase, damit du schrittweise wieder in deinen Plan einsteigen kannst.
Wenn du deinen Rückkehrstil auswählst, stellst du sicher, dass du nicht zu schnell oder zu zögerlich wieder einsteigst, und kannst den Plan genau auf deine Situation abstimmen.
Wenn irgendwas komisch ist, mach's einfach nochmal. Das ist kein Zeichen von Schwäche – es ist gutes Selbstmanagement.
Wenn es Zeit ist, sich auszuruhen
Es gibt keine Medaille dafür, dass man einen Virus überstanden hat. Die meisten Läufer, die es ausprobiert haben, sagen, dass es die Erholung nur hinauszögert.
Wenn du unentschlossen bist, ist es meistens besser, lieber auf Nummer sicher zu gehen. Ein paar verpasste Läufe machen deine Fitness nicht zunichte, aber wenn du dich zu sehr anstrengst, kannst du dich verletzen, dehydrieren oder sogar ausbrennen, wenn dein Immunsystem geschwächt ist.
Nimm die gleiche Disziplin, mit der du dein Training durchziehst, und wende sie auch auf deine Erholung an. Bewusstes Ausruhen ist immer noch Teil des Plans.
Die „Oberhalb des Halses“-Regel vs. die „Unterhalb des Halses“-Regel
Wenn du schon mal „Sollte ich mit einer Erkältung laufen gehen?“ gegoogelt hast, bist du wahrscheinlich auf die „Oberhalb-des-Halses“-Regel gestoßen. Das ist ein klassischer Coaching-Tipp, der Läufern hilft, schnelle und vernünftige Entscheidungen zu treffen.
Symptome oberhalb des Halses: Eine laufende Nase, leichte Halsschmerzen oder Niesen können bedeuten, dass du leicht weiterlaufen kannst, wenn du dich dazu in der Lage fühlst.
Symptome unterhalb des Halses: Husten, Engegefühl in der Brust, Fieber, Gliederschmerzen oder Magenprobleme sind Zeichen deines Körpers, dass er Ruhe braucht.
Wenn du Fieber, grippeähnliche Symptome oder Müdigkeit hast, die dir sogar das Gehen schwer machen, solltest du besser ganz mit dem Training aufhören, bis du wieder fit bist. Denk dran: Kein Lauf ist es wert, deine Erholungszeit zu verlängern.
Halte deinen Körper mit Mobilitätsübungen in Bewegung
Wenn du weniger läufst, kann es gut sein, ein bisschen sanfte Bewegung in deine Woche zu packen. Beweglichkeit Übungen wie Yoga, Pilatesund Stretching & Stabilitätstraining sind hier super. Sie sind gelenkschonend, geben guten Halt und helfen dir, locker zu bleiben, ohne dich zusätzlich zu belasten.
Diese Trainingseinheiten halten die Gelenke beweglich, machen dich weniger steif und helfen dir, das Gleichgewicht und die Kontrolle zu verbessern, die du zum gesunden Laufen brauchst. Das sind einfache Möglichkeiten, um deine Routine beizubehalten und deinem Körper gleichzeitig den nötigen Raum zur Erholung zu geben.
Du kannst diese im Bereich „Plan verwalten" deiner Runna-App hinzufügen. Außerdem kannst du den Bereich „Training Einstellungen" erkunden, um das Gesamtvolumen und die Intensität deines Plans anzupassen und ihn auf deine Erholungsbedürfnisse abzustimmen.
Hab Geduld: RPE und Herzfrequenz werden sich anders anfühlen
Einer der häufigsten Fehler, den Läufer machen, ist, dass sie erwarten, sich „normal“ zu fühlen, obwohl sie nicht 100 % fit sind. Wenn du dich nicht gut fühlst, kommt dir die Rate der gefühlten Anstrengung (RPE) fast immer höher vor als sonst. Das ist dein Körper, der auf Hochtouren arbeitet, um gleichzeitig zu heilen und sich zu bewegen. Wenn sich Tempovorgaben während der Erholung zu anspruchsvoll anfühlen, solltest du in der App zur Gefühlten Anstrengung (RPE) wechseln: Gehe zu Plan > Plan verwalten > Maßeinheiten > RPE. So kannst Du basierend auf Leistung statt auf bestimmten Tempos laufen.
Du wirst vielleicht merken, dass deine Herzfrequenz auch bei Dauerläufen langsam steigt. Das ist ein Zeichen dafür, dass dein Körper immer noch gestresst ist, nicht dass deine Fitness nachgelassen hat. Nimm es als nützliche Info – ein Zeichen, dass du im Moment mehr Ruhe oder ein leichteres Training brauchst.
Sieh das einfach als vorübergehende Turbulenzen an. Sei nachsichtig mit dir selbst, pass deine Erwartungen an und denk dran: Erholung gehört zum Training dazu.
Schau dir unseren kompletten Leitfaden zum Thema „ “ (Wieder mit dem Laufen anfangen nach einer Pause) an:.
Das Fazit
Selbst die engagiertesten Läufer müssen manchmal mal eine Pause einlegen. Wenn du dich nicht gut fühlst, erinnert dich das daran, dass dein Körper ein aktives System ist und keine Maschine. Die besten Sportler wissen, wann sie sich schonen müssen, um danach wieder stärker zurückzukommen.
Wenn du lernst, die Signale deines Körpers zu lesen, deine Intensität anzupassen und mit Geduld wieder hochzufahren, wirst du dich nicht nur schneller erholen, sondern auch ein besseres Selbstbewusstsein für jeden zukünftigen Trainingsblock entwickeln.
Also, wenn du heute krank bist, mach dir keinen Stress. Die Kilometer sind immer noch da, wenn du bereit bist, sie zu laufen.




