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5 unverzichtbare Dehnübungen für jeden Läufer

Verbessere jetzt Deine Beweglichkeit und spüre den Unterschied beim Laufen mit diesen Tipps von unserem Experten für Bewegung, Fraser.

Verfasst von Ben

Mal ehrlich, streckst und dehnst du dich auch manchmal zu wenig? Wir kennen das alle. Die gute Nachricht ist, dass es nur fünf Minuten dauern muss. Und der Unterschied, den es darin macht, wie du dich fühlst, bewegst und erholst, ist enorm. Wie bei den meisten Dingen im Training zählt Kontinuität mehr als Intensität.

Dehn-Tipps für Läufer, die du dir merken solltest

Konzentriere Dich nicht nur auf Deinen Unterkörper

Läufer:innen, die durch Mobility-Training die größten Fortschritte erzielen, dehnen nicht nur ihre Beine, sondern arbeiten auch an ihrem Oberkörper. Deine Wirbelsäule und die Beweglichkeit deiner Brustwirbelsäule beeinflussen direkt, wie sich dein Unterkörper bewegt. Wenn dein Oberkörper steif ist, können deine Hüfte und Beine dies überkompensieren, was zu Ineffizienzen, Verspannungen und letztendlich zu Verletzungen führen kann. Gute Körperhaltung und Rotation verbessern deine Laufmechanik enorm.

Aktiv und nicht nur passives Dehnen einbeziehen

Lange, passive Dehnübungen sind nach dem Training ideal und können die Erholung unterstützen. Für echte Vorteile brauchst Du aber auch aktives Mobilitätstraining. Dynamische, kontrollierte Bewegungen helfen dir, Kraft über den gesamten Bewegungsradius aufzubauen – nicht nur Flexibilität. Das ist es, was sich auf deine Schrittlänge überträgt.

Frasers Mobilitätseinheiten in der Runna-App kombinieren beide Ansätze und bieten Dir die beste Balance aus Erholung und Leistungsvorteilen. Um Einheiten nahtlos zu deinem Plan hinzuzufügen, gehe einfach zum Tab Plan verwalten.

Das Einbeziehen einer Schaumstoffrolle, einer Massagepistole oder eines Widerstandsbandes in deine Dehnroutine kann dir außerdem helfen, dich effektiver über einen größeren Bewegungsradius zu bewegen und Verspannungen zu lösen.

Warte nicht, bis du verletzt bist

Mobilität erst dann zu trainieren, wenn etwas anfängt wehzutun, ist einer der größten Fehler, den Läufer machen. Deine Verletzung ist möglicherweise sogar wahrscheinlicher geworden, weil Beweglichkeitstraining von Anfang an kein Teil deiner Routine war. Dazu kommen noch lange Stunden am Schreibtisch, und dein Körper kann schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Eine kleine, konsequente Mobilitätsgewohnheit kann helfen, größere Probleme in der Zukunft zu vermeiden.

Kraft in jeder Dehnung, Leistung in jeder Pose. Das sind deine Momente auf der Matte – jetzt auf einem neuen Level.

Die Dehnübungen

90/90-Falte – 30 Sekunden pro Seite

So geht's: Setze dich mit einem Bein im 90-Grad-Winkel vor dir und dem anderen im 90-Grad-Winkel hinter dir. Halte deinen Oberkörper aufrecht und beuge dich dann sanft über dein vorderes Schienbein nach vorne.


Vorteile: Verbessert die interne und externe Hüftrotation – entscheidend für eine effiziente Schrittlängen-Mechanik und zur Reduzierung von Hüftkompensationen.

Wadenstretch – 2 x 15 Sekunden pro Seite

So geht's: Stell dich mit dem Gesicht zur Wand. Stelle einen Fuß nach hinten, drücke die Ferse in den Boden und lehne dich leicht nach vorne. Halte das hintere Bein gestreckt.


Vorteile: Reduziert Verspannungen in der Wade und der Achillessehne, unterstützt die Sprunggelenksmobilität und hilft, die Abstoßeffizienz zu verbessern.

Zehenstreckung – 20 Sekunden

So geht's: Aus dem Kniestand heraus die Zehen einrollen und langsam in Richtung Fersen zurücksetzen, bis du eine Dehnung in den Fußsohlen spürst.


Vorteile: Verbessert die Fußbeweglichkeit und die Flexibilität der Plantarfaszie, die für die Stoßdämpfung und den Vortrieb unerlässlich sind.

Kniender Quadrizeps-Stretch – 40 Sekunden pro Seite

So geht's: Knie dich hin, halte deine Knie am Boden und setze deine Hüfte langsam in Richtung deiner Fersen. Lehne deinen Oberkörper sanft nach hinten und stütze dich dabei mit den Händen auf dem Boden hinter dir ab. Geh nur so weit, wie es sich angenehm anfühlt, und halte dabei deine Knie auf dem Boden.


Vorteile: Dehnt die Oberschenkel und Hüftbeuger intensiv und verbessert gleichzeitig den Bewegungsumfang der Kniebeugung. Für Läufer:innen hilft das dabei, Verspannungen an der Vorderseite der Oberschenkel entgegenzuwirken.

Hüftbeuger-Ausfallschritt – 40 Sekunden pro Seite

So geht's: Gehe in einen halbknienden Ausfallschritt und schiebe deine Hüfte nach vorne, bis du eine Dehnung an der Hüftvorderseite spürst. Für einen zusätzlichen Nutzen füge eine sanfte seitliche Beugung weg vom vorderen Bein hinzu.


Vorteile: Öffnet enge Hüftbeuger, unterstützt eine bessere Hüftstreckung und verbessert die Laufhaltung.

Hamstring-Dehnung – 30 Sekunden pro Seite

So geht's: Strecke ein Bein nach vorne, mit der Ferse auf dem Boden. Beuge Dich aus den Hüften heraus mit einem geraden Rücken und neige Dich leicht nach vorne.


Vorteile: Reduziert die Spannung in der hinteren Muskelkette und unterstützt einen flüssigeren Beinzug sowie eine geringere Belastung des unteren Rückens.

Archer Rotation – 40 Sekunden pro Seite

So geht's: Beginne im Vierfüßlerstand. Lege eine Hand hinter deinen Kopf und drehe deinen Ellbogen nach oben zur Decke, dann wieder nach unten in Richtung deines Stützarms.

Vorteile: Verbessert die Beweglichkeit und Rotation der Brustwirbelsäule und unterstützt so einen besseren Armschwung und eine effizientere Oberkörperhaltung beim Laufen.

Vergiss das Dehnen nicht. Mit ein paar einfachen Schritten befreist du deine Bewegung.

Denk daran: Deine Dehnroutine muss nicht lang oder kompliziert sein – sie muss nur regelmäßig durchgeführt werden. Folge Frasers Routinen in der Runna-App und Du wirst schnell spüren, wie diese kleine Investition Dir hilft, Dich besser zu bewegen, schneller zu erholen und stärker zu laufen.

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